Geschichten aus dem Tourtagebuch
02.12.2006: Petra's Inn, 77709 Wolfach
Freitag abend 17 Uhr – endlich Feierabend. Jetzt aber nix wie los in Richtung Heimat. Georg steht um 17.45 Uhr vor der Tür, es geht auf Kurztour nach Neuhausen ob Eck und Samstag dann nach Wolfach.
Die andern üblichen Verdächtigen sind schon nachmittags los zwecks Aufbauen. Joe, Chris und Falk, welcher dieses Mal für Thommy hinterm Mixer steht. Damit die Hormone auch nicht zu kurz kommen bei Georg und Chris sind auch Cora und Susl am Start.
Nach einer sehr nebulösen Fahrt durch den Schwarzen Wald sind wir endlich in Neuhausen ob Eck im Sternen, einer netten gemütlichen Lokalität im Herzen der Stadt. Backline steht schon und nach kurzem Verkabeln gehts an den Soundcheck. Leider ist das Publikum doch recht spärlich vertreten, es freut uns aber, einige Bekannte zu sehen, die auch schon im Trödler (25. März 2006, Anm. der Red.) in Engen dabeiwaren. Diese haben wohl auch den Ausschlag für die gute Stimmung gegeben, die sich langsam aber sicher im Sternen breitmacht, trotz der wenigen Gäste (30 an der Zahl). Nach zwei Sets und mehreren Zugaben, ein paar bis viele Feierabendbiere gehn wir total übernächtigt ins Bett, welches zum Glück direkt im Haus ist. Scheeeeee!!!!
Nach einem sehr reichthaltigen Frühstück gehts dann tags drauf mit einem Wesen mehr (Falk wurde ein Hund namens 'Shiva' übergeben, welcher sich nicht entscheiden kann, ob nun beim Gassi-gehen oder im Bus bzw. Haus das Geschäft erledigt wird) in Richtung Wolfach/Kinzigtal. Wir kommen schon mittags an und genießen noch die wunderschöne Altstadt und das Mittagessen in einer wundervoll rustikalen Schenke. Nach der herzlichen Begrüßung von Petra (wir waren 2005 schon mal hier) gehts dann auch gleich zum Aufbau, same procedure as every day... Soundcheck und los. Irgendwie scheint uns der Publikumsstern nicht sonderlich geneigt zu sein an diesem Wochenende. Aufgrund einer Riesentanzveranstaltung in der örtlichen Stadthalle finden sich leider nur annähernd 20 Leute im Petras Inn ein, auf welche der Funke auch nicht überspringt. Etwas frustriert genehmigen wir uns noch ein paar Bier und legen uns schlafen. Am nächsten Morgen gehts um 8.30 Uhr los Richtung Heimat. Einmal mehr keimt der Gedanke in uns auf, nicht mehr oder seltener in Kneipen zu spielen... Was wir von nun an auch umsetzen wollen.
Gert